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Ars docendi Titelbild

Ethische Grundlagen von Ars docendi

Ethische Grundlagen unserer Zeitschrift

Die Zielgruppe des Bandes bilden vor allem Lehramtsstudierende, Lehrkräfte und (Fach)Didaktiker:innen der klassischen Sprachen. Nicht alle potentiellen Leser:innen forschen also im Bereich der Fachdidaktik und/oder Fachwissenschaft, bringen aber Basiswissen und Interesse mit.


Autoren werden entweder vom Redaktionsteam eingeladen, Artikel zu verfassen, oder melden sich direkt mit Beiträgen bei den beiden Chefredakteuren. Zentral für unsere Publikation sind:

  1. Wissenschaftliche Integrität
    •   Ehrlichkeit und Nachprüfbarkeit: Alle Beiträge müssen auf überprüfbaren wissenschaftlichen Methoden beruhen, Quellen korrekt zitieren und Daten nachvollziehbar dokumentieren.
    •   Originalität: Beiträge dürfen nicht gleichzeitig bei anderen Zeitschriften eingereicht oder bereits veröffentlicht worden sein. 
    •   Peer-Review-Verfahren: Ein anonymes Begutachtungsverfahren stellt Objektivität, fachliche Qualität und Unabhängigkeit sicher. Die eingereichten Manuskripte werden von den Chefredakteuren anonymisiert den drei Peer Reviewern überantwortet, die sie anhand eines Rasters überprüfen und ihre Rückmeldung an die Chefredakteure weitergeben.
    Diese wenden sich wieder an die Autoren und geben das Ok oder ersuchen um Überarbeitung des Manuskripts, das nach erfolgter Arbeit noch einmal von den Peer Reviewern überprüft wird.
    Autoren, die sich nicht an diese Regeln halten, sind von weiteren Veröffentlichungen in Ars docendi ausgeschlossen
  2. Pädagogische und didaktische Verantwortung
    •   Praxisrelevanz: Beiträge sollen wissenschaftliche Erkenntnisse mit der schulischen und universitären Praxis verbinden, um die Qualität des altsprachlichen Unterrichts zu fördern.
    •   Transparenz im Umgang mit Unterrichtsmaterial: Didaktische Konzepte, Übersetzungen und Textsammlungen müssen offen gelegt und ggf. zur Nachnutzung unter klaren Lizenzbedingungen bereitgestellt werden.
    •   Schutz von Lernenden: Empirische Unterrichtsbeiträge dürfen keine personenbezogenen Daten oder identifizierbaren Schülerinformationen enthalten.
    All diese Voraussetzungen werden regelmäßig von den Peer Reviewern überprüft.
  3. Interdisziplinarität und Inklusion
    •   Dialog zwischen Disziplinen: Die Zeitschrift fördert den Austausch zwischen verschiedenen Disziplinen, um die kulturelle und ethische Relevanz antiker Texte für die Gegenwart zu beleuchten.
    •   Vielfalt und Fairness: Vielfalt der Autor*innen (nach Region, Geschlecht, Erfahrungsgrad) und der Themen wird aktiv angestrebt. Diskussionen sollen kritisch, aber respektvoll geführt werden.
    •   Mehrsprachigkeit: Beiträge können in deutscher, italienischer oder englischer Sprache erscheinen, um internationale Kooperation zu fördern.
  4. Digitale Ethik und Open Access
    •   Freier Zugang: Die Zeitschrift verpflichtet sich zum offenen Zugang (Open Access), um wissenschaftliche und didaktische Ressourcen allen Lehrenden, Forschenden und Lernenden zugänglich zu machen.
    •   Urheberrecht und Lizenzen: Die Autor*innen behalten ihre Rechte, gewähren aber freie Nutzung unter Nennung der Quelle. Plagiate oder urheberrechtsverletzende Inhalte führen zum Ausschluss von weiteren Publikationen auf Ars docendi.
    •   Technische Transparenz: Veröffentlichungen sollen in nachhaltigen, zitierfähigen Formaten (z. B. PDF) bereitgestellt werden.
  5. Gesellschaftliche Verantwortung
    •   Ethik der Antike und Gegenwart: Reflexion darüber, wie antike Ethiken (z. B. Ciceros humanitas oder stoische Tugendlehre) im modernen Bildungskontext sinnvoll vermittelt werden können, ohne anachronistisch zu werden.
    •   Offenheit für Kritik: Die Zeitschrift versteht sich als Forum für respektvollen Meinungspluralismus und kritischen Diskurs zwischen Schule, Universität und Bildungspolitik.
    •   Nachhaltigkeit: Digitale Publikationspraktiken sollen ressourcenschonend und langfristig archivierbar sein.

Für all unsere Grundlagen gelten im Detail:
Microsoft Word - STM Ethical Principles for Scholarly Publication 201000414.doc