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Ars docendi 27/2026

Ars docendi 27/2026

Premessa – Vorwort – Foreword [Adami]

 

 

Die Juniausgabe von Ars docendi steht noch unter dem Eindruck des plötzlichen Todes unseres zweiten Chefredakteurs, Matthias Korn.

Ihm ist auch ein umfassender Nachruf gewidmet, der von einem seiner engsten Mitarbeiter, Jörg Freydank, verfasst wurde.

Als Themenschwertpunkt haben wir uns diesmal Lehrwerke für Latein und Griechisch vorgenommen.

Es sollte keine umfassende Übersicht über sämtliche Lehrwerke werden, mehr ein Gedankenanstoß: Welche Lehrwerke sind gerade aus welchem Grund interessant? Nach welchen methodischen Gesichtspunkten sind sie aufgebaut? Was ließe sich daraus für den Latein- und Griechischunterricht ganz konkret ableiten?

Die Lehrwerke sind von verschiedenen Akteuren unter die Lupe genommen worden: von Lehrpersonen, von Lehrerausbildnern, von Lehrbuchautoren selbst, aber auch von Universitätsmitarbeitern, die natürlich auch unterschiedliche Sichtweisen einbringen. Dem entsprechend sind auch die Beiträge ganz unterschiedlich aufgebaut. Das ist uns bewusst, wir glauben aber, dass durch diese verschiedenen Zugänge auch Bedarf und Bedürfnisse in ihrer Verschiedenartigkeit besser bewusst gemacht werden können. 2022 ist bereits ein Aufsatz in Ars docendi 12 über ein weiteres Lehrbuch “Viva” veröffentlicht worden, das ganz bewusst für nicht-gymnasiales Lernen auf mehreren Anforderungsniveaus konzipiert worden ist.

Für Interessierte wird wieder ein interessanter Einblick über Grenzen hinweg geliefert: Welche Fragen der Lehrbuchgestaltung beschäftigen gerade den deutschsprachigen und italienischsprachigen Raum?

Die Beiträge aus Deutschland, Österreich und Italien zeigen, wie unterschiedlich hier agiert wird, und können im Vergleich möglicherweise weitere Überlegungen anregen.

Zusätzlich veröffentlichen wir auch zwei Artikel, die zum einen ein faszinierendes Projekt eines italienischen Gymnasiums aus Süditalien präsentieren, das in Zusammenarbeit mit externen Partnern umgesetzt wurde, zum anderen – passend zum Hauptthema – der Frage nach den neuen überarbeiteten Rahmenrichtlinien für Latein und Griechisch in Italien nachgehen.

Martina Adami